Explosion in der Seegrotte - 28.12.2025 / 13:33 Uhr
Die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl wurde am Sonntag um 13:33 Uhr gemeinsam mit den Wehren Hinterbrühl, Gaaden und Weißenbach (MD), zu einem Brandeinsatz mit dem Stichwort „Explosion im Bergwerk“ in die Seegrotte (Hinterbrühl) alarmiert.Der ersteintreffende Atemschutztrupp des RLF Gießhübl hatte sofort mit der Suche nach dem Brandherd begonnen und sich in den hunderte Meter langen Stollen begeben, bis weitere Trupps zur Unterstützung eingetroffen waren. Zeitgleich hatte ein Trupp des HLF den Versorgungsschacht in der Johannesstraße, aus dem dichter Rauch gedrungen war, kontrolliert jedoch kein Brandgeschehen feststellen können. Der Brand wurde durch Mitarbeiter des Schaubergwerks vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit mehreren Feuerlöschern eingedämmt.
Nachdem im Inneren der Stollen eine starke Verrauchung vorgefunden wurde und die örtlichen Gegebenheiten für die meisten Einsatzkräfte unbekannt waren, hatten mehrere Atemschutztrupps nach dem Brandraum gesucht. Kurze Zeit später konnte das Brandgut ca. 500m im Inneren des Bergwerks, in einem Nebenraum lokalisiert und ins Freie gebracht werden.
Während die Belüftungsmaßnahmen mit Spezialgeräten der Feuerwehr Gumpoldskirchen aufgebaut wurden, konnte die Feuerwehr Gießhübl sämtliche Materialien abbauen und einrücken.
Nach rund sechs Stunden waren alle Gerätschaften versorgt und der Einsatz für 16 Mitglieder mit drei Fahrzeugen der Feuerwehr Gießhübl beendet. Insgesamt standen acht Feuerwehren mit rund 110 Mitgliedern am heutigen Sonntag im Einsatz.
