Menschenrettung und Kaminbrand - 24.08.2025
"Kontrolle nach Kaminbrand" - so lautete der Alarmtext des ersten Einsatzes, der die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gießhübl mit HLF und RLF auf die Kuhheide alarmierte. Der Rauchfang wurde mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert, der defekte Rauchsauger abgebaut und die Einsatzstelle anschließend wieder an die Eigentümer übergeben.
Nur rund vier Stunden später, exakt um 23.59 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Gießhübl und Brunn am Gebirge per Sirene, Pager und Handy-App zu einer Menschenrettung mit mehreren eingeklemmten Personen auf die A21 in Richtung Knoten Steinhäusl alarmiert. Laut ersten Meldungen war ein LKW auf einen vollbesetzten Kleinbus aufgefahren.
Binnen kürzester Zeit konnten beide Wehren mit neun Fahrzeugen und 38 Mitgliedern zur Einsatzstelle ausrücken. Das ersteintreffende "Voraus Gießhübl" konnte glücklicherweise keine eingeklemmten Personen bestätigen.
Nach der abgeschlossenen Unfallaufnahme durch die Polizei wurde der auffahrende LKW behelfsmäßig fahrtüchtig gemacht, während zeitgleich der Kleinbus auf das Plateau des ASP verladen wurde. Der Sattelzug konnte in Begleitung der Feuerwehr selbst bis zum nächsten Parkplatz fahren - der PKW wurde gesichert abgestellt.
Wir wünschen den verletzten Insassen, die durch das Rote Kreuz in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, auf diesem Weg gute Besserung!
Herzlichen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge, für die gewohnt perfekte Zusammenarbeit.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten alle eingesetzten Kräfte den Einsatz beenden.
