In den letzten Stunden regnete es im Gießhübler Gemeindegebiet mehr als 30 Liter pro Quadratmeter, weshalb die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl am Nachmittag zu einem Unwettereinsatz alarmiert wurde.
Noch auf der Anfahrt zum ursprünglichen Einsatzort - ein Kanaldeckel hatte sich aus der Verankerung gelöst und musste neu eingesetzt werden - bemerkte der Einsatzleiter mehrere verschmutzte Straßenabschnitte im Hagenauertal. Die verschiedenen Einsatzstellen wurden teilweise parallel abgearbeitet, zudem wurde die Kehrmaschine der Gemeinde verständigt.
Insgesamt stand die Feuerwehr Gießhübl rund eineinhalb Stunden mit drei Fahrzeugen im Einsatz.
Am Dienstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl zu einer Motorradbergung auf die A21 (Ast. Brunn am Gebirge) alarmiert. Ein einspuriges Kraftfahrzeug war im Baustellenbereich von der Fahrbahn abgekommen und war in einen Entwässerungsschacht geprallt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Lenker, welcher rund 2m unter dem Fahrbahnniveau im Graben lag, bereits durch die Besatzung des anwesenden Notarzt- und Rettungswagen behandelt. Alle anwesenden Mitglieder unterstützten, in enger Abstimmung mit der Notärztin, die schonende Rettung des jungen Mannes über die lose Böschung.
Nachdem der Patient in den Rettungswagen umgelagert war, konnte die Bergung des Motorrades beginnen. Das Wrack wurde mit Hilfe des Krans auf das Plateau verladen und in einer speziellen Motorradhalterung gesichert.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten alle Mitglieder der Feuerwehr wieder einrücken.
Wir bedanken uns beim Roten Kreuz Mödling und Brunn am Gebirge, der Polizei und ASFiNAG, für die gewohnt gute Zusammenarbeit und wünschen dem Verletzten auf diesem Wege gute Besserung!
Zum zweiten Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl heute zu einem Einsatz alarmiert. Nach dem CO-Alarm in der Früh, galt es am Abend einen Sattelzug mit technischem Defekt von der Fahrbahn zu verbringen.
Das Schwerfahrzeug wurde mittels Abschleppstange und HLF Gießhübl in eine nahegelegene Pannenbucht geschleppt und dort gesichert abgestellt.
Nach rund einer Stunde konnten RLF und HLF mit 14 Mitgliedern wieder einrücken.
In den Morgenstunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl zu einem ausgelösten CO-Melder alarmiert. Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem Mehrgasmessgerät aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich bereits alle Bewohner des Hauses im Freien und der Atemschutztrupp konnte umgehend mit der Erkundung beginnen. Glücklicherweise wurde ein technischer Defekt als Auslösegrund festgestellt. Feuerwehr, Rettung und Polizei konnten somit wieder einrücken.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein hochgefährliches Atemgift, z.B. in den Abgasen einer Gastherme enthalten (primär Wasserdampf und CO). Es kann von menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen werden und kann bei entsprechender Konzentration zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.